Das Praktikanten-Duo aus Heidelberg – Unsere Erfahrung bei SprachUnion

Jana Schneider und Paula Mortell, Praktikantinnen bei SprachUnion
Jana Schneider (links) und Paula Mortell (rechts).

Hallo an alle!

Wir sind Paula und Jana, wir sind beide 23 Jahre alt, studieren im 6. Semester Übersetzungswissenschaften an der Uni Heidelberg und haben hier bei SprachUnion ein zweimonatiges studentisches Praktikum absolviert.

Als Studentinnen am Institut für Übersetzen und Dolmetschen (IÜD) haben wir uns bereits reichlich mit dem Arbeitsbereich befasst und selbst übersetzt und gedolmetscht. Die tatsächliche Arbeit bei einem Sprachdienstleister wie der SprachUnion war uns jedoch noch unbekannt, also haben wir uns sehr über die Möglichkeit gefreut, hier unser Praktikum zu absolvieren.

Der Weg zu SprachUnion

Dass wir auf SprachUnion gestoßen sind, lässt sich beinahe als Glückstreffer bezeichnen. Nach langer und erfolgloser Suche nach passenden Praktika, die sowohl in unseren Zeitplan als auch unseren Fachbereich passen, waren wir schon beinahe bereit einfach ein Praktikum im nächsten Supermarkt anzutreten. Dann führte uns unsere Recherche zu einer Anzeige der SprachUnion und wir zögerten nicht, uns zu bewerben. Es war wie ein Licht am Ende des Tunnels.

Als es soweit war, das Praktikum anzutreten, waren wir natürlich ziemlich aufgeregt, aber nach dem herzlichen Willkommenheißen der Kolleginnen und Kollegen war das schnell verflogen. So haben wir uns direkt wohl gefühlt und konnten uns gut in den Arbeitsalltag einleben. Unsere Aufgabenbereiche waren nicht auf nur ein Gebiet begrenzt, nichtsdestotrotz blieb Übersetzung im Fokus unserer Tätigkeit. So haben wir sowohl Übersetzungsaufträge begleitet, als auch selbst Übersetzungen anfertigen dürfen. Es ist ein sehr erfüllendes Gefühl, wenn man eine Übersetzung von der ersten Kundenanfrage bis hin zum finalen Postversand begleitet.

Unsere Arbeit machte uns außerdem sehr vertraut mit Programmen wie Projetex (für Projektmanagement) und Trados (für Übersetzungen). Wir können uns beide noch daran erinnern, wie einschüchternd Projetex in unserer ersten Woche gewirkt hat, doch mittlerweile haben wir den Dreh raus.

And last but not least: Das Flyer-Verteilen. Wir konnten dadurch nicht nur auf Exkursion in Chemnitz gehen, sondern fuhren im Laufe unseres Praktikums auch nach Mittweida und Dresden, um für die Sprachkurse des Unternehmens zu werben.

Unsere persönlichen Erfahrungen

Jana

Das selbstständige Anfertigen von Übersetzungen hat mir wahrscheinlich am meisten Spaß gemacht. Ich konnte Texte sowohl vom Englischen ins Deutsche als auch vom Russischen ins Deutsche übersetzen. Dies verlief durch sog. MTPE (Machine Translation Post Editing) im Programm Trados. Die Themen dieser Übersetzungen waren sehr vielfältig, ich musste einiges recherchieren und Wörterbücher konsultieren, um am Ende ein Ergebnis zu liefern, mit dem ich zufrieden war. Natürlich bekamen wir auch immer Feedback zu unseren Übersetzungen, was zu unserer Verbesserung und Erweiterung unserer Übersetzungsfähigkeiten beiträgt.

Da mir Dolmetschen sehr am Herzen liegt, plane ich nach meinem Bachelor meinen Master in Konferenzdolmetschen zu erwerben. Aus diesem Grund habe ich die Chance ergriffen und im Laufe des Praktikums gefragt, ob es für mich möglich wäre, einen Dolmetscheinsatz zu begleiten. Da die meisten vom Unternehmen vermittelten Dolmetscheinsätze jedoch außerhalb von Chemnitz stattfinden, war es unklar, ob dies machbar ist. Doch zu meinem Glück, erhielt ich dann die Gelegenheit, einen Dolmetscheinsatz in Dresden zu verfolgen. Ich konnte mir die Verdolmetschungen anhören, sehen, wie solch ein Einsatz zustande kommt und abläuft, und konnte mich mit der Dolmetscherin und dem Dolmetscher unterhalten und Ihnen ein paar Fragen stellen. Ich bin der SprachUnion sehr dankbar, diese Möglichkeit bekommen zu haben.

Paula

Für mich war das Bearbeiten und Betreuen von Übersetzungsaufträgen eine große Bereicherung, da in unserem Studium fast ausschließlich die Techniken des Übersetzens und Dolmetschens im Vordergrund stehen. Dementsprechend war es definitiv eine lehrreiche Abwechslung mal einen Eindruck der anderen Seite erleben zu können. Ich habe jetzt eine viel bessere Vorstellung von meinem zukünftigen Job und fühle mich mittlerweile gut gewappnet für den Arbeitsmarkt.

Auch der persönliche Kundenkontakt hat mir viel Spaß bereitet. Zugegeben kann es natürlich auch schnell stressig werden, wenn Kundinnen und Kunden z. B. deinen Zeitplan über den Haufen schmeißen, aber am Ende freut man sich immer ein wenig mit den Leuten mit, wenn man Fragen beantworten oder endlich die Übersetzung überreichen kann. So hatte ich auch die Möglichkeit Kundinnen und Kunden mit meinen Russischkenntnissen weiterhelfen zu können.

Summa summarum

Wir hatten eine richtig schöne Zeit hier bei SprachUnion und konnten viel vom Arbeitsalltag mitnehmen. Danke für diese tolle Erfahrung!